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Der „Cost-Average-Effect“ oder zu Deutsch „Durchschnittskosteneffekt“

am Beispiel unseres Mein-Silbersparplans erklärt

 

Der Durchschnittskosteneffekt (englisch: Cost Average Effect) kommt bei allen Anlageformen, die regelmäßig bespart werden, wie bei unseren mein-Silbersparplan und mein-Gold-Sparplan, zum Tragen. Der Anleger setzt dafür monatlich einen fixen Betrag an und das sind in unserem Beispiel 100 Euro, die unser Muster-Sparer Monat für Monat in Silber anlegt.

Bedingt durch die unterschiedlichen Einstiegszeitpunkte und den zu den Zeitpunkten unterschiedlichen Kurswerten, kauft unser Muster-Sparer mit gleichbleibenden Sparbeiträgen bei niedrigen Preisen mehr und bei höheren Preisen weniger Unzen Silber ein. Dies kann sich mittel- bis langfristig sehr positiv für den Sparer auszahlen.

In unserem Beispiel geht es, wie schon erwähnt, um einen fiktiven Silbersparplan. Zur besseren Darstellung beginnen wir diesen fiktiven Silbersparplan im Januar eines beliebigen Jahres und lassen ihn im Dezember des gleichen Jahres wieder enden. Die im Beispiel angegebenen Werte entsprechen in keiner Weise den (zurzeit) gegebenen Werten für eine Unze Silber.
Vielmehr wurde hier ein Wert angesetzt, um den Durchschnittskosteneffekt möglichst simpel und einfach erklären zu können.

Monat Sparbetrag Preis pro Unze Anzahl Unzen
Januar 100 Euro 100 Euro 1
Februar 100 Euro 50 Euro 2
März 100 Euro 50 Euro 2
April 100 Euro 25 Euro 4
Mai 100 Euro 200 Euro 0,5
Juni 100 Euro 200 Euro 0,5
Juli 100 Euro 50 Euro 2
August 100 Euro 50 Euro 2
September 100 Euro 200 Euro 0,5
Oktober 100 Euro 50 Euro 2
November 100 Euro 200 Euro 0,5
Dezember 100 Euro 100 Euro 1
12 Monate (1 Jahr)
1.200 Euro 100 Euro 18

Nach 12 Monaten hat unser Muster-Sparer insgesamt 1.200 Euro in den Mein-Silbersparplan investiert und bedingt durch die Schwankungen des Silberpreises über die Monate verteilt insgesamt 18 Unzen Silber erworben.

Am Jahresende steht der Silberpreis genau dort, wo er bereits zu Jahresanfang stand, nämlich bei 100 Euro pro Unze. Hätte unser Muster-Sparer, die über das Jahr verteilten, 1.200 Euro im Januar als Einmalanlage in Silber angelegt, so besäße er für 1.200 Euro Silber oder wie in unserem Beispiel 12 Unzen zu je 100 Euro.
Bedingt durch die monatliche Anlage eines gleichbleibenden Betrages und den Durchschnittskosteneffekt (Cost-Average-Effekt), hat der Muster-Sparer in unserem Beispiel nun 18 Unzen zu einem Preis von 100 Euro pro Unze. Das heißt, sein Silbersparplan (und sein Depot) weisen am Ende des Jahres 18 Unzen Silber aus. Da diese je 100 Euro wert sind, hat sein Silbersparplan einen Wert von 1.800 Euro und unser Muster-Sparer hätte durch den Cost-Average-Effekt einen Gewinn von 50 % gemacht.
Oder anders ausgedrückt, hätte unser Muster-Sparer 50% mehr Unzen in seinem Depot, als wenn er im Januar direkt die ganze Summe investiert hätte.

Es ist wichtig zu erwähnen, dass es sich hier nur um ein Beispiel handelt und das der Effekt natürlich auch genau anders herum ablaufen kann. Die Chance vom Cost-Average-Effekt zu profitieren, wird tendenziell größer, wenn eine Sparanlage, wie hier mein-Silbersparplan, länger bespart wird.

 

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